Beim traditionellen Neujahrsempfang der Altdorfer SPD am Dreikönigstag wurde Rainer Pohl für 50jährige Parteizugehörigkeit geehrt und Bürgermeisterkandidat Martin Tabor stellte sein Wahlprogramm vor.

Der Ortsvereinsvorsitzende Jan Plobner begrüßte die Altdorfer Sozialdemokrat*innen und ihre Gäste im gut gefüllten Sport Bavaria und gab statt des üblichen Rückblicks einen Ausblick auf die nächsten Monate: Die Zeit bis zur Kommunalwahl werde hart, aber die SPD sei immer dann am stärksten, wenn sie unter Druck gerate. „Wir werden geeint in den Wahlkampf ziehen und dafür kämpfen, dass nicht der Status Quo erhalten wird, sondern die Lebens- und Wohnbedingungen der Altdorfer Bürger*innen aktiv verbessert werden.“


Hauptredner Martin Tabor präsentierte anschließend die Themen und Forderungen der Altdorfer SPD. Zu den Kernthemen Familie und Bildung, Kultur und Ehrenamt, Bauen und Wohnen, Integration und Inklusion, Mobilität und Verkehr, Jugend, Wirtschaft, Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie Umwelt erläuterte er die für Altdorf relevanten Problematiken und stellte die konkreten Vorhaben der SPD vor. Auf große Resonanz stießen vor allem die Forderungen nach dem Ausbau der Betreuung für Schüler und Jugendliche, dem Bau einer Veranstaltungshalle, der Einführung eines Baugebots, der Bereitstellung muslimischer Begräbnisstätten, der Optimierung des ÖPNV vor allem in den Außenorten und der Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen des Stadtrats. 


Diese und viele weitere Punkte, die Martin Tabor auch auf einer eigenen Website vorstellt, wurden von allen Kandidaten bei einer Klausurtagung gemeinsam erarbeitet. Tabor versprach, bis zur Wahl keine Mühen zu scheuen und vom Ortstermin bis zum Tür-zu-Tür-Wahlkampf alles für diese Ziele geben. Hierfür bat er um die Unterstützung der Altdorfer Genoss*innen, die ihm diese auch unter großem Beifall zusicherten.

Mit gutem Beispiel voran geht hier auf jeden Fall seit vielen Jahren  der ehemalige Bürgermeister Rainer Pohl. Der Ehrenvorsitzende des SPD-Ortsvereins erhielt die Ehrenurkunde für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft und bekam den Dank der Genoss*innen für sein langjähriges Engagement als LUPE-Austräger, Organisator und Allround-Helfer ausgesprochen. Mit ihm wurden geehrt für 25 Jahre Werner Roller, Renate Pohl und Ilse Hottner und für 40 Jahre Jürgen Dreutter.

Bevor man sich die arabischen Spezialitäten von Wirt Khalil schmecken ließ, ermutigte die Spitzenkandidatin der Kreistagsliste, Andrea Lipka, in Anlehnung an Michael Endes Momo: Der Weg der vor den Wahlkämpfenden liege sei lang, aber er sei zu schaffen, nämlich „Schritt für Schritt und Besenstrich für Besenstrich“.